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Dienstag, 28.02.2012, 10:46
Welche Bäume eignen sich als Sichtschutz und auch als Lärmschutz?

"Hallo!

Unser Garten befindet sich leider straßenseitig an einer Ecke. Da hat man neben Straßenlärm das Fußgängergeklappere, Handygespräche, Hundegekläffe,... . Eingefasst haben wir den Garten bereits mit einer nicht wachsen wollenden Kirschlorbeer Hecke. Wenn ich im Garten arbeite oder sogar sitze, werde ich von Passanten angesprochen. Der Garten ist recht groß, aber es fehlt jegliche Wohlfühlatmosphäre. Im Eck steht eine alte Eibe , an einer Längsseite eine alte wunderschöne Magnolie. Dazwischen haben wir jeweils ca.9m und ca.8m freie Fläche, sonnig und lehmiger Boden. Die andere Seite des Gartens werden wir mit einer Holzwand (im Garten - der Zaun muß ja leider einsichtig sein...) schützen.
Welche Bäume sind als Sichtschutz und auch Lärmschutz geeignet?

Beste Grüße
Sabine"

Meine Antwort dazu:

Hallo Sabine,
Zuerst einmal meine Gegenfrage – muss der Sichtschutz ganzjährig sein? Oft vergißt man im Planungsablauf gerne, dass man im Winter eigentlich gar nicht auf der Terrasse sitzt. Aber natürlich ist ein immergrüner Sichtschutz vom Vorteil, wenn man sich vor fremden Blicken ins Haus schützen will.

Als immergrünen Sichtschutz kann, außer der beliebten Thuje oder dem Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), auch die Glanzmispel (Photinia) oder die Bastartzypresse (Chamaecyparis X Cupressocyparis leylandii) verwendet werden. Die Auswahl an Pflanzen ändert sich schlagartig wenn man sich für Laubgehölze entscheidet. Die Hainbuche oder der Liguster sind sehr für Sichtschutzhecken geeignet, weil sie ihr dichtes Laub erst spät verlieren. Viele Blühsträucher wie die Forsythie (Forsythia) oder Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis) werden schön dicht und bringen einen zusätzlichen bunten Blühaspekt.

Nun zum Lärmschutz. Zahlreiche Studien ergaben, dass über kurze Distanz Heckenpflanzen den Lärm nicht „schlucken“ können aber sie können Lärm etwas dämmen. Schneeball, Hainbuche oder Bambus gelten in der Regel als Lärmdämmer. Will man es im Garten allerdings wirklich „still“ wird man nicht um eine Schallschutzmauer herum kommen, die man aber mit wunderbaren Kletterpflanzen begrünen kann ;) !

Um den Wohlfühleffekt in deinem Garten zu steigern würde ich empfehlen das Gesamtkonzept zu untersuchen. Die Palette der Gestaltungsmöglichkeiten ist ja sehr vielfältig!

Alles Liebe,
Katharina


Freitag, 24.02.2012, 19:07
Unlängst wurde ich gefragt, was man gegen Wühlmäuse im Garten tun kann...

".....ich habe seit einigen Jahren Probleme mit Wühlmäusen in meinem Garten. Ich möchte diese gerne vertreiben, aber ohne die "üblichen Methoden" zu benutzen. Der Garten liegt am Rande einer kleineren Stadt in NÖ und Acker-/Wiesenfllächen grenzen an einer Seite des Gartens an. Könnten Sie mir vielleicht etwas empfehlen, wie z.B. die Pflanzung bestimmter Pflanzen/Gehölze/... deren Geruch/Geschmack/... die Wühlmäuse vertreiben könnte?"

Meine Antwort dazu:

".........Zunächst einmal freut es mich zu hören, dass Sie nicht gleich zu Gift greifen um die Wühlmäuse los zu werden. Diese kleinen wählerischen Vegetarier knabbern im Garten besonders gerne an frischem Gemüse wie Sellerie und Karotten oder Tulpenzwiebeln. Da sie sehr geruchs- und geräuschempfindlich sind kann man versuchen sie mit ein paar Hausmittel fern zu halten:
- Hundehaare in die Gänge der Wühlmäuse stopfen.
- Kaiserkrone, Knoblauch, verschiedene Wolfsmilchgewächse oder Holunder pflanzen.
- mechanische Wecker eingraben. Das Ticken verjagt die ungebeten Gäste vom Gemüsebeet oder frisch gepflanzten Stauden und Sträuchern.

Oder man verwendet Fallen mit Ködern (Apfelstückchen oder Selleriewürfelchen). Mit dieser Methode hat man besonders im Herbst und Frühling erfolg. Aus Tierschutzgründen sollten Sie aber Kastenfallen bevorzugen, bei denen das Tier nicht ermordet wird. Die Fallen kontrolliert man mehrmals täglich, um die Tiere nicht zu lange Stress auszusetzten. Dann entläßt man die Tiere an einem weit entfernten Ort wieder in die Natur.

Man kann den Bau natürlich auch unter Wasser setzen. Da Wühlmäuse gut schwimmen können bringt man sie nicht zwangsweiße um. Sie kehren nach so einer Überflutung auch nicht mehr so schnell zurück.

Viel Erfolg mit den Wühlmäusen! Und lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Erfolg hatten!

Liebe Grüße,
Katharina


Mittwoch, 08.02.2012, 13:36

Schneckenbekämpfung ist ein ewiges Thema unter den Gartenbesitzern. Besonders jene, die gerne ihr eigenes Gemüse ziehen oder bunte Staudenbeete lieben, haben Ihre liebe Not damit. Bevor wir über die Bekämpfung der Plagegeister sprechen, versuchen wir zunächst einmal die Schnecke und ihren Lebensraum zu verstehen.

Das Leben der Nacktschnecke

Schnecken zählen zu den Weichtieren (Mollusca) und sind eine sehr artenreiche Tierklasse. Die häufigsten Nacktschneckenarten, die dem Gartenmenschen Kopfzerbrechen bereiten, sind die Garten-Wegschnecke, Spanische Wegschnecke, Kapuzinerschnecke und die Ackerschnecke. Nacktschnecken leben ca. ein Jahr, in dem sie alle möglichen Entwicklungsstadien durchlaufen. Sie sind an Feuchtigkeit gebunden, da sie keinen wirksamen Verdunstungsschutz entwickelt haben. Daher sind Schnecken vor allem nachts oder in der Dämmerung aktiv. Tagsüber verstecken sie sich in Erdritzen, unter Steinen, im Dickicht oder im hohen Gras. Die zwittrigen Tiere bewegen sich fort, indem sie Schleim absondern. Jede Schnecke legt in etwa 800 weißliche Eier im Jahr. Nacktschneken bevorzugen frische, junge, oberirdische Pflanzenteile. Schnecken sind Nahrungsgrundlage zahlreicher Tiere. Zu ihren natürlichen Fraßfeinden zählen Igel, Maulwürfe, Vögel, zahlreiche Insekten, Spitzmäuse, Frösche, Kröten, Blindschleichen, und viele mehr. Erst durch den Menschen wurde die Massenvermehrung der Nacktschnecken gefördert.

Lebensräume für ihre natürlichen Fraßfeinde schaffen

Wenn sie es den natürlichen Fraßfeinden, wie dem Igel, der Spitzmaus oder der Kröte ermöglichen in ihren Garten zu leben, werden ihre Schneckenpopulationen auf dem natürlichsten Weg verkleinert.

Schnecken und Schneckeneier sammeln

Eine altbewährte Methode ist das Einsammeln von Schnecken und Schneckeneiern in der Früh und am Abend, wenn die Schnecken am aktivsten sind.

Schneckenzaun

Im Fachhandel erhalten sie Schneckenzäune jeder Art. Er werden sogar elektrische Zäune gegen Schnecken angeboten. Im Grunde sollte man darauf achten, das der Zaun min. 10 in die Erde gesteckt wird und min 10cm in oberirdisch verläuft. Eine scharfe Kante macht es Schnecken unmöglich zu ihrem jungen Gemüse zu kriechen.

Bierfallen

Man vergräbt einen Becher mit Bier in Gartenboden. Die Schnecken werden davon angezogen und ertrinken im Bier beim Versuch davon zu „kosten“. Diese Methode funktioniert allerdings oft nicht. Davon man abgesehen, ertrinken oft alle möglichen anderen Tiere in der Bierfalle. Versuchen sie es daher besser nicht!

Laufenten - „rent a duck“

Vögel zählen ebenfalls zu den natürlichen Feinden der Nacktschnecken. In den letzten Jahren wurde der Einsatz von Laufenten gegen Nacktschnecken zu einem regelrechten Trend. Laufenten können wirklich effektiv gegen Nacktschneckenplagen eingesetzt werden und es ist sehr lustig diese dabei zu beobachten. Aber dabei ist zu bedenken, dass es sich um sehr scheue Herdentiere handelt, die auch sehr viel Pflege benötigen. Informieren sie sich bei Experten!


Dienstag, 07.02.2012, 13:51
Auch wenn man es zur Zeit nicht so richtig merkt - der Frühling kommt. Und so wurde ich von einem Gartenenthusiasten gefragt, welcher Obstbaum denn der richtige sei. Hier ein Auszug aus unserer Diskussion:

Walter:

"..ich suche Ersatz für einen Kirschbaum. Leider ist mir der heuer eingegangen. Gibt es Obstbaumsorten die ich absolut vermeiden sollte? Birnen sollte man ja zb nicht in die Nähe eines Wachholders setzen, wegen dem Birnenitterrost. Ich wohne übrigens im südlichen NÖ, in einer kleinen Ortschaft. Am liebsten wäre mir ein Marillenbaum oder Zwetschken. Und mir geht es vorallem um den Geschmack und nicht ums Aussehen"

K:

"1. Woran ist deine Kirsche eingegangen? War sie schon alt und morsch oder noch klein? oder gab es standortbedingte Probleme (die wir bei der nächsten Sortenwahl berücksichtigen sollten)?
2. Wie ist denn der Standort genau? Ist der Platz den ganzen Tag in der Sonne und nicht windig?
Was die Birnen betrifft, würde ich in erster Linie darauf achten, dass die Sorte sehr resistent gegenüber Pilzerkrankungen ist, wie z.B. diese neuen resistenten Sorten: Uta, Isolda und Concorde."

W:

"südlich ist eine große Wiese, der Baum sollte dann in einer Reihe mit Brombeeren stehen (Ost-West) und im Norden ist der eigene Garten. Der Wind ist eher schwach da bei uns die Hauptwindrichtung W ist und dort ein Wald schützend wirkt.
Und die Kirsche war altersschwach, also es gab keine Standortprobleme."

K:

"Also dein Standort scheint zu passen, dann würde ich folgende Marillensorten empfehlen:
Ungarische Beste, Klosterneuburger und Kremser Marille zählen zu den sicheren „Klassikern“. Sie sind ziemlich robust und winterfest. Die Ernte fällt meist üppig aus. Dann gibt es noch allerlei Neuheiten, wie die optisch sehr vollendete Sweetred oder die großfruchtige Jumbomarille.

Bei Zwetschken gibt es sehr große Unterschiede im Geschmack. Die Sorte Hanita ist sehr süß und großfruchtig und die Sorte Jojo würde ich setzten, wenn du süß säuerlich Zwetschken magst, die sich leicht von Stein lösen lassen.
Wenn du gerne mit alten Kulturobstsorten experimentieren möchtest kann ich dir empfehlen dich bei der „Arche Noah“ zu erkundigen!"

Viel Erfolg & liebe Grüße,
Katharina


Mittwoch, 01.02.2012, 12:36
Wieder mal eine interessante Frage:

"Da wir gerade beim Hausbauen sind hätt ich zwei kleine Frage betreffend unseres zukünftigen Gartens und dessen Gestaltung. Da wir eine Solaranlage am Dach haben und auch ein kleines Schwimmbad im Garten, bin ich auf der Suche nach geeigneten Bäumen. Da sich der Garten im Süden des Hauses befindet, sollten die Bäume nicht zu groß werden um den Solarzellen nicht das Licht zu nehmen, aber trotzdem genug Schatten spenden. Während der Badesaison sollten auch nicht zu große Mengen „Mist“ vom Baum in den Pool fallen. Am besten wär ein Baum mit flacher „Schirm“krone der max 15m hoch wird.

Die zweite Frage betrifft einen schon älteren Baum (Kiefer) dessen Stamm von Efeu vollständig bewachsen ist. Kann der Efeu den Baum „erwürgen“? Mir ist aufgefallen, dass der Efeu in die Rinde der Kiefer reinwächst. Sollte man den Efeu entfernen oder schadet er eh nicht?"

Ein paar Tipps von mir dazu:


"Zunächst einmal zu deinem Baumwunsch! So spontan fallen mir folgende Arten ein:

•Die Kirschpflaume (Prunus cerasifera): erfüllt deine Standortkriterien, hat rotes Laub, blüht im Frühling rosa oder weiß (also bevor du den Pool nutzt) und sie trägt von Zeit zu Zeit Pflaumen.

•Der Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata): bleibt eher niedrig, blüht weiß oder je nach Sorte sogar pink und ist sehr wertvoll für die heimische Insekten und Vogelwelt.
• Oder du überlegst dir, ob du einen Ostbaum setzen möchtest. Dein Standort wäre ideal dafür!

Nun zu deiner zweiten Frage: „Kann der Efeu den Baum „erwürgen?“
Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Meiner Erfahrung nach, kommt es immer darauf an, wie stark der Efeubewuchs ist und welchen Baum er bewächst. Wie fast alle kletternden Pflanzen ist es auch das Ziel des Efeus den Baum zu nutzen um der Lichtquelle entgegen zu wachsen. Wenn sich der Efeu bereits in der Krone des Baumes breit macht, muss man ihn schneiden. Weiters sollte man die Last des Efeus nicht unterschätzen. Daher muss er von allen Jungbäumen weg. Und wenn der Efeu den gesamten Stamm mit „unterarmdicken“ Schlingern umwächst, sollte er auch weg. Dann gibt es noch Baumarten wie die Linde, Weide oder die Kastanie, die auf Efeubewuchs mit Holzfäule reagieren können. Das Holz wird dann richtig schwammig und weich. Also von Bäumen dieser Arten muss der Efeu auch weg!
Aber wenn deine Kiefer nur am Stamm mit dünnen Efeuschlingen bewachsen ist, und die Kiefer bereits ein höheres Alter erreicht hat, musst du den Efeu nicht weg schneiden."

Liebe Grüße,
Katharina


Dienstag, 31.01.2012, 17:46
Heute ist wieder eine interessante Frage aufgekommen, die sich zur Zeit sicher viele Gartenbesitzer stellen:

"Der Winter war wieder einmal alles andere als normal, 13 Grad plus zu Weihnachten, zuerst Regen, dann Schnee, dann wieder Regen, jetzt wieder eiskalt. Gibt es etwas dass ich tun kann um meine Pflanzen im Garten zu besser zu schützen? Wir haben zwei Rosenbeete und eine Thujenhecke sowie einen Apfelbaum, und ich habe das Gefühl, dass denen der Winter gar nicht gut bekommt?"

Meine Antwort dazu:

"Ja, ich gebe dir vollkommen Recht – dieser Winter war bislang komisch! Aber was deine Rosen und die Thujen oder den Apfelbaum betrifft, mußt du dich in der Regel nicht sorgen! Wenn du die Rosen angehäufelt hast werden sie die Temperaturschwankungen gut überstehen.

Hast du denn irgendwelche Anzeichen dafür, dass der Winter deinen Pflanzen nicht gut bekommt? Manchmal kann es nämlich sein, dass Schädlinge, Pilze oder andere Infektionsmöglichkeiten bei milden Wintertemperaturen ein leichtes Spiel haben. Wenn dir etwas Komisches aufgefallen ist (wie z.B. weiße Flecken, braune Thujenzweige oder vertrocknete Äste) sollte man sich das Problem näher ansehen."

Also:

So seltsam sich der Winter auch verhält, die meisten Pflanzen können damit ganz gut umgehen, wenn man sie entsprechend vorbereitet. Seien Sie trotzdem wachsam und überprüfen Sie bei besonders warmen Temparaturen ob es zu Schädlingsbefall oder Infektionen gekommen ist.

LG

Katharina


Montag, 30.01.2012, 13:17

Im Winter denken nur wenige an Ihren Garten. Dennoch gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, damit ihr Garten, Ihr Balkon oder Ihre Terrasse gut durch den Winter kommt und damit Sie optimal auf die nächste Gartensaison vorbereitet sind.

1. Gießen nicht vergessen

Besonders immergrüne Pflanzen, wie zum Beispiel Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) oder der Bambus, müssen gegossen werden. Sonst kommt es durch Wassermangel zur Frosttrocknis. Vereinfacht ausgedrückt will sich die immergrüne Pflanze vor allem an sonnigen Tagen assimilieren, kann aber aus dem gefrorenen Boden kein Wasser aufnehmen. Besonders Kübelpflanzen sind davon betroffen!

2. Schneelast entfernen

Schnee wird besonders an wärmeren Wintertagen zu einer enormen Last für die Äste der Gehölze. Daher ist es besonders für junge Bäume und Sträucher mit dünnen Aststrukturen wichtig den Schnee zu entfernen um Bruch zu vermeiden.

3. Werkzeug pflegen!

Aus Erfahrung kann ich ihnen empfehlen, die Winterzeit zur Werkzeugpflege zu nutzen. Im Frühjahr überkommt die Gartenliebhaber die Freude an der Gartenarbeit und damit einem dann nicht kaputte Heckenscheren oder löchrige Gartenschläuche einen Strich durch die Rechnung machen, ist es ratsam ein oder zwei Wintertage dafür zu opfern!

4. Baumschnitt!

An frostfreien Tagen oder bis wenige Grade unter Null kann man Obst und Ziergehölze schneiden. Für viele Gehölze sind warme Wintertage die beste Zeit, um schonende Formschnitte oder Verjüngungsschnitte durchzuführen. Beachten sie dabei aber stets die individuellen Ansprüche der einzelnen Gehölzarten. Wir geben ihnen gerne Auskunft!

5. Bäume jetzt fällen

Vor allem wen man Laubbäume loswerden möchte ist es ratsam das im Winter zu tun, da das Laub fehlt. Das verringert das Gesamtvolumen und kann erkennt bessert ob sich die Äste verhacken. Somit vereinfacht man den Abtransport. Außerdem können keine Staudenbeete oder Gemüserabatten durch die Rodung beschädigt werden ;)

6. Selbst Pflanzen ziehen

Im winterlichen Februar kann man Anfangen Nutzpflanzen, Zierpflanzen und Gemüse aus Sämereien selber zu ziehen. Dabei sollte nährstoffarme Anzuchterde verwendet werden, damit sich kräftige Wurzeln ausbilden.

7. Planen sie im Winter

Im Winter hat man eher die Muße sich über seine Gartenwünsche im klaren zu werden. Nutzen sie die langen Winterabende um in Gartenbüchern zu schmökern und Gartenträume etstehen zu lassen. Lassen sie sich im Winter von Fachkräften beraten, bevor die Gartensaison wieder voll in die Gänge kommt!


Montag, 30.01.2012, 13:05

1. Die Gartenliebhaber

Sie lieben ihren Garten. Jede Pflanze im Garten ist ihnen bekannt. Laufend werden Neuankömmlinge eingepflanzt und ständig wird umgestaltet. Die Gartenliebhaber verbringen ihre Zeit im Garten am liebsten mit Gartenhandschuhen und einer Fachzeitschrift.

2. Die Selbstversorger

Jeder Winkel dient der Produktion von Gemüse, frischen Kräutern und seltenen Obstsorten. Die Selbstversorgen wollen Ernten und selber anbauen. Vor Arbeit scheuen sie nicht zurück – solange die eine üppige Ernte in Sicht ist. Chemische Pflanzenschutzmittel sind Gift für die Seele der Selbstversorger. Von der Natur leben ist ihr Motto!

3. Die Familiengärtner

Der Garten ist vor allem „mehr Platz“. Jedes Zierbeet oder Rasenpflege sind überflüssig. Im Garten wird gespielt! Vor allem die Bepflanzung sollte da mitspielen. Giftige und stachelige Pflanzen werden vermieden. Dafür setzt man auf robuste und schnell nachwachsende Arten. Versteckte Winkel dürfen nicht fehlen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

4. Die Minimalisten

Weniger ist oft mehr. Einfache Linien und leicht zu pflegende Rasenflächen dominieren den formalen Stil. Die Minimalisten haben kein Interesse daran, die Pflanzen zu pflegen und aufwendigere Strukturen zu schaffen. Grün soll es sein! Und wenn es dann noch so wenig Arbeit wie möglich macht, sind Minimalisten zufrieden und können ihren Garten von der Terrasse aus genießen.